Fachkräfte zurück in die Westlausitz

Fachkräfte fehlen und dies wird die Unternehmer in der Lausitz künftig noch stärker als bisher beschäftigen.

Aus diesem Grund hat die Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem Gedankenaustausch zum Thema Fachkräftemangel nach Lauchhammer eingeladen. Neben RWK-Sprecher und Bürgermeister der Stadt Lauchhammer, Roland Pohlenz sprachen auch Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss, Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus und Sören Hoika, Unternehmer aus der Lausitz.

„Ich denke, dass dies alles, was jetzt passiert, ein guter Ansatz ist. Werbemaßnahmen sind die eine Seite, das ist ganz klar. Aber was wir noch mehr brauchen, sind wirklich gute Standortbedingungen, also nicht nur Arbeitsstellen sondern auch gute Bezahlung, beispielsweise“, sagt Gabi Theiss in ihrer Rede als Vertreterin des Landtages. „Wir brauchen gute weiche Standortfaktoren, wie Kitas, Schulen, Bauplätze und eine gut funktionierende Verwaltung“, erklärt die Politikerin weiter. „Sicher werden viele der einstigen Auswanderer wieder zurück kommen, aber dies tun gewiss nicht alle. Wir werden uns auch mit dem Thema Flüchtlinge auseinander setzen müssen. Ich denke, dass ein kluger Umgang mit den Zuwanderern auch hier die eine oder andere Situation in den Unternehmen entschärfen kann“, so Gabi Theiss.

 

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